Fünf Fragen an...Stephan Eickschen

Stephan Eickschen kandidiert in Dransdorf, Lessenich und Meßdorf für den Stadtrat. Der gebürtige Niederrheiner studierte in Münster und lebt seit 2004 in Bonn, wo er freiberuflich im Bereich Fotografie und Layout tätig ist. Als Klimaforscher setzt er sich schon lange für den Klimaschutz ein und tut dies auch auf kommunalpolitischer Ebene als umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Wir haben Stephan Eickschen fünf Fragen gestellt - zur Daseinsvorsorge als städtische Aufgabe, zum Klimawandel und zu seiner Vision für Bonn in fünf Jahren.

Warum möchtest du wieder in den Stadtrat?

Kommunalpolitik bedeutet, konkret etwas für die Stadt und die Menschen tun zu können. Ich möchte meine bisherigen Schwerpunkte weiterführen: Daseinsvorsorge für die Bonner Bürgerinnen und Bürger durch die kommunalen Unternehmen, von Müllentsorgung bis ÖPNV. Das braucht eine solide Finanzpolitik in der Kommune, hier habe ich mich in den letzten Jahren stark engagiert und viel gelernt. Und ganz wichtig ist mir der Bonner Nordwesten: Von Dransdorf über das Messdorfer Feld nach Lessenich-Meßdorf, das sind für mich besondere Stadtteile, liebenswert, vielfältig und mit Potential.

Welches Thema liegt dir besonders am Herzen?

Als Geophysiker und Polarforscher liegt mir die Klimapolitik besonders am Herzen. Ich möchte, dass wir den kommenden Generationen eine lebenswerte Stadt bieten können, in der es keinen Widerstreit zwischen preiswertem Wohnraum und guter Klimapolitik gibt.

Was bedeutet Solidarität für dich?

Solidarität bedeutet für mich, dass wir für Chancengleichheit eintreten, indem wir allen Menschen die gleichen Startchancen und Möglichkeiten zur Teilhabe unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion gewährleisten.

Wie bist du zur Politik und zur SPD gekommen?

Zur SPD bin ich in den 1980er Jahren im Zuge der Friedens- und der Umweltbewegung gekommen. Ich bin damals eingetreten, um „der alten Tante SPD“ auf die Sprünge zu helfen und mich politisch zu engagieren. Seitdem ist die Sozialdemokratie meine politische Heimat.

Was ist deine Vision für unsere Stadt in fünf Jahren?

Eine Stadt, die optimistisch in die Zukunft schaut, eine Stadt mit guten Bädern in den Stadtbezirken und einem guten ÖPNV. Eine Stadt, die auf einem guten Weg in Richtung Klimaneutralität ist. Darüber hinaus bin ich sicher, dass der der Konflikt zwischen Hochkultur und freier Kulturszene überwunden ist und beide Bereiche mit guter Finanzierung Hand in Hand die Stadtgesellschaft prägen.