Fünf Fragen an...René Pausch

René Pausch kandidiert in Beuel-Süd, Limperich und Küdinghoven für den Stadtrat. Der 27-Jährige ist gebürtiger Hamburger und machte sein Abitur 2012 am Bonner Beethoven-Gymnasium. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Uni Bonn und zwei Jahren im Berufsleben macht er aktuell seinen Master in Wirtschaftsinformatik und arbeitet nebenbei im Bereich Marktforschung.

Wir haben René Pausch fünf Fragen gestellt – zur Perspektive junger Menschen, zu Bus und Bahn und zu seiner Vision für Bonn in fünf Jahren.

Warum möchtest du in den Stadtrat?

Ich möchte sicherstellen, dass wir in Bonn die richtigen Schritte für unsere Zukunft umsetzen. Als junger Bürger unserer Stadt bin ich sehr interessiert an nachhaltigen, modernen und langfristig sinnvollen Lösungen. Diese Perspektive junger Menschen muss im Stadtrat unbedingt vertreten sein und dafür trete ich an.

Welches Thema liegt dir besonders am Herzen?

Ein kostengünstiger, schneller ÖPNV und eine gute Bildungs- und Schulpolitik sind für mich essentielle Hebel für eine gerechte und lebenswerte Stadt. Weder Mobilität noch Bildung dürfen den Menschen vorenthalten werden, insbesondere nicht aus Kostengründen. Die dafür nötigen Maßnahmen sind Investitionen in die Zukunft und werden mittelfristig allen Menschen in unserer Stadt nutzen. Menschen mit zukunftsorientierten Ausbildungen und Abschlüssen machen Bonn für Startups noch interessanter. Eine günstige und schnelle Anbindung hilft uns beim Umweltschutz und dabei, Freizeitangebote und Arbeitgeber überall in unserer Stadt gut zu erreichen. So können wir mehr Lebensqualität für alle schaffen.

Was bedeutet Solidarität für dich?

Solidarität bedeutet für mich, dass wir hinschauen und anpacken, wenn etwas in unserer Stadt schlecht läuft. Ein Beispiel ist die Förderung unserer Sportvereine und Kultureinrichtungen, Bildungseinrichtungen aller Art und eines nachhaltigen, bezahlbaren Wohnraums. Nur eine Stadtgesellschaft, in denen alle einen Platz haben, kann ein friedliches und gutes Leben für uns bieten. Dafür müssen wir alle sorgen, auch wenn wir selbst nicht unmittelbar betroffen sind.

Wie bist du zur Politik und zur SPD gekommen?

Nach der letzten Bundestagswahl war ich sehr verärgert darüber, wie das Ergebnis für die SPD aussah. Also beschloss ich nach langen Jahren der Sympathie nun endlich einzutreten und mitzumachen. In Sankt Augustin und später in Bonn habe ich viele Möglichkeiten bekommen, um mich einzubringen. Eine davon ist die Kandidatur für den Stadtrat.

Was ist deine Vision für unsere Stadt in fünf Jahren?

In fünf Jahren befindet sich die neue Fußgänger- und Fahrradbrücke kurz vor dem Abschluss und wir werden ebenfalls die nötigen Schritte für einen kostengünstigen ÖPNV gemacht haben. In Bonn wird es signifikant weniger Unfälle mit Fahrradfahrern geben und das, obwohl mehr Menschen mit dem Rad fahren. Bonn wird außerdem nicht mehr die lauteste Stadt in NRW sein und Schulen freuen sich über Fortschritte bei Sanierung und Digitalisierung. Aber nur mit der SPD!