Fünf Fragen an...Nico Janicke

Nico Janicke kandidiert in Alt-Tannenbusch für den Stadtrat. Aufgewachsen in Thüringen, war er schon früh ehrenamtlich in der Feuerwehr, im Sportverein und in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Seit 2004 ist er Mitglied der SPD, um für eine solidarische Gesellschaft zu streiten. Inzwischen lebt er seit 12 Jahren in der Bonner Nordstadt und engagiert sich neben der Partei auch bei der Freiwilligen Feuerwehr und ist Vorsitzender der SPD Tannenbusch/Buschdorf/Dransdorf.

Wir haben Nico Janicke fünf Fragen gestellt – zu seiner Motivation für den Stadtrat, seinem Herzensthema und seinem Weg in die SPD.

Warum möchtest du in den Stadtrat?

Ich möchte Verantwortung übernehmen und unser alltägliches Zusammenleben in Bonn aktiv mitgestalten: Zusammen mit der Stadtverwaltung möchte ich Bonn als Stadtverordneter zukunftssicher aufstellen, damit die Stadt und ihre Bewohner über einzelne Politikfelder hinweg zukünftige Chancen nutzen und Krisen meistern können.

Welches Thema liegt dir besonders am Herzen?

Mir liegen die Daseinsvorsorge und der Bevölkerungsschutz sehr am Herzen. Damit das soziale Miteinander gelingen und die Menschen sich wohlfühlen können, ist eine saubere und sichere Stadt wichtig. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten und zusammen kreative, neue Wege gehen. Zudem möchte ich – gemeinsam mit den Tannenbuscher*innen – für die Interessen ihres Ortsteils streiten und diesen auf gesamtstädtischer Ebene sichtbar machen. Mein Ziel ist es, den Stadtteil als lebenswertes Quartier weiterzuentwickeln!

Was bedeutet Solidarität für dich?

Fair miteinander umgehen, gemeinsam Dinge voranbringen sowie gerechte Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven für alle schaffen. Aus meiner Sicht ist es dafür selbstverständlich, dass „starke Schultern“ im Interesse aller stärker eingebunden werden als weniger belastbare. Den Charakter einer Gesellschaft erkennt man daran, wie diese mit ihren Kindern, Senior*innen, Kranken und anderweitig Benachteiligten umgeht.

Wie bist du zur Politik und zur SPD gekommen?

Vielseitig ehrenamtlich engagiert, habe ich irgendwann festgestellt, dass man die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben und das ehrenamtliche Engagement selbst aktiv gestalten muss: das passiert in der Politik. Seitdem engagiere ich mich unmittelbar politisch. In die SPD bin ich eingetreten, weil ich eine wachsende Ungleichheit in Deutschland beobachte – nicht nur finanziell, sondern auch mit Blick auf Wohnen, gesellschaftliche Teilhabemöglichkeiten und Zukunftschancen. In der SPD möchte ich den vielen Benachteiligten in unserer Gesellschaft Gehör verschaffen und mich für ihre Interessen einsetzen. Auch möchte ich die Rahmenbedingungen verbessern, um gesellschaftliches Engagement durch Vereine und Bürger*innen zu fördern.

Was ist deine Vision für unsere Stadt in fünf Jahren?

Mit mir wird Bonn 2025 solidarischer, nachhaltiger und widerstandsfähiger gegen Krisen sein: Die Bewohner*innen der Stadt unterstützen sich gegenseitig und vormals Benachteiligten stehen viele Chancen offen. Ein zentraler Fortschritt besteht darin, dass Chancengleichheit gelebt und nicht mehr so intensiv dafür gestritten werden muss. Bonn hat wichtige Maßnahmen zum Schutz des globalen und städtischen Klimas umgesetzt, u.a. die Verkehrswende hin zu einer fahrrad- und ÖPNV-freundlichen Stadt vorangebracht, und damit die Lebensqualität für ihre Bürger*innen weiter verbessert und die Stadt hat ihre Fähigkeiten ausgebaut, schnell und wirksam auf unvorhergesehene Entwicklungen, z.B. in Form von Krisen, zu reagieren und negative Auswirkungen zu minimieren.