Uli Barth

Wahlbezirk: 24 Bad Godesberg-Mitte

Über mich

Die letzten Jahre haben uns in Bad Godesberg einen massiven Abbau öffentlicher Einrichtungen gebracht: Die Bürgerdienste wurden bis zur Unkenntlichkeit reduziert, das Kurfürstenbad geschlossen. Ich will Godesberg wieder voranbringen – mit neuen Ideen, viel Schwung und Einsatz, Nachhaltigkeit und Herzlichkeit.
Es gibt eine Vielzahl richtungsweisender Ideen, durch den Leitbildprozess wie auch unser Projekt „Bad Godesberger Perspektiven“. Ich will sie umsetzen und dafür meine Erfahrungen und meine Durchsetzungsstärke einbringen.
In Ehrenamt, Beruf und Privatleben habe ich davon reichlich erworben: Ich bin 45 Jahre alt, arbeite seit 15 Jahren im Bundeskartellamt und lebe mit meiner Familie in Schweinheim. Beste Voraussetzungen, um mich für Bad Godesberg einzusetzen!

Aktuelles

  • Die Innenstadt braucht einen Facelift!

    Die Bad Godesberger Innenstadt ist keine Schönheit, aber sie ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können: Hier sind tolle Einzelhandelsgeschäfte mit einem bunten, vielfältigen Ange-bot, abwechslungsreiche Gastronomie für alle Ansprüche und eine breite Palette von hochwertigen Dienstleistungen versammelt.
    Damit das so bleibt, ist vor allem wichtig, dass Wege und Plätze in der Innenstadt erneuert werden. Dabei sollte aber auch Augenmerk darauf gelegt werden, Plätze zum Verweilen, Staunen und Reden zu schaffen. Mehr Grün und zusätzliche Sitzgelegenheiten, gerne auch kombiniert mit funktionierendem, kostenlosem WLAN, können dazu beitragen.
    Das genügt aber bei weitem nicht: Es ist mindestens genauso wichtig, dass die Sehenswürdigkeiten der Stadt – die Godesburg, die Parks, erlebbare Geschichte, unser neues Kurfürstenbad und die umgebende Natur wie Rheinufer oder Kottenforst – wieder zum Leben erweckt und in Szene gesetzt werden.
    Die Innenstadt schöner machen heißt für mich auch, in bestimmten Bereichen die Entstehung neuer Gebäude zu unterstützen. Die Fehler der Altstadtsanierung müssen behutsam, aber zielstrebig korrigiert werden, beispielsweise indem im Rahmen neuer Bauleitplanungen größere Baumassen zugelassen und so wirtschaftliche Anreize für die Errichtung neuer Gebäude geschaffen werden. Das kann auf sanfte Weise dazu beitragen, dass sukzessive weniger gut gelungene Bauten durch etwas Besseres ersetzt werden.
    Der zweite große Punkt ist, dass die Stadt die Einzelhändler dabei unterstützen muss, neben ihrem stationären Geschäft auch fit für den Onlinehandel zu werden. Dazu sollten einerseits bei der Neugestaltung der Innenstadt die baulichen Voraussetzungen für Onlinehandel geschaffen werden: Die Ladenlokale müssen rückwärtig für Paketdienste zu allen Uhrzeiten erreichbar sein (das ermöglicht zugleich, die Fußgängerzone auch für den Lieferverkehr zu sperren) und Glasfaserkabel verlegt werden, um die notwendigen Bandbreiten zu ermöglichen. Andererseits muss die Stadt die nötige Unterstützung bei der Einrichtung von Onlineshops bereitstellen, also insbesondere der Einführung eines Warenwirtschaftssystems, der Erstellung der Fotos und der Einrichtung der e-commerce-Software. Dazu ist eine enge Kooperation zwischen Wirtschaftsförderung der Stadt und Stadtmarketing Bad Godesberg sinnvoll.
    Auf diese Weise können wir die Innenstadt gut aufstellen, damit wir auch in zwanzig Jahren noch ein so abwechslungsreiches, hochwertiges, lebendiges Angebot haben wie heute!

    19. Jun 2020
  • Wohnen ist kein Luxus ...

    Der Wohnungsmarkt ist in Bad Godesberg extrem angespannt, das zeigen die stark steigenden Mieten und Kaufpreise für Wohnimmobilien.
    Dabei trifft die Knappheit die Menschen unterschiedlich stark, gerade auch bei uns. Während im hochpreisigen Luxussegment Wohnungen durchaus verfügbar sind, ist es für Menschen mit mittleren und kleineren Einkommen schwierig bis unmöglich, eine adäquate Bleibe zu verantwortbaren Preisen zu finden. Und dieses Problem betrifft nicht nur sozial Schwache, sondern es reicht mittlerweile bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein.
    Die Mietpreisbremse und die Zweckentfremdungssatzung sind wichtige Instrumente, um den Preisanstieg zu bremsen. Aber sie reichen nicht. Wir müssen auch dafür sorgen, dass genügend neue Wohnungen entstehen können.
    Die Godesberger SPD hat sich daher das ehrgeizige Ziel gesetzt, jedes Jahr die Voraussetzungen für 250 neue Wohnungen zu schaffen. Das ist erforderlich, um Wohnraum für den prognostizierten Bevölkerungszuwachs der nächsten Jahre zu schaffen.
    Dazu wollen wir vor allem eine maßvolle Nachverdichtung. Der Charakter der Wohngebiete soll dabei erhalten bleiben. Wir wollen eine Bebauung, die zum Zentrum hin urbaner und nach außen aufgelockerter ist. Ganz wichtig ist uns aber auch, dass die Wohnviertel eine gesunde Mischung der Sozialstruktur aufweisen. Wir wollen keine Ghettos, weder für Reiche noch für Arme, weder für Zugezogene noch für Einheimische.
    Mit Nachverdichtung allein wird sich aber nicht im erforderlichen Maß Wohnraum schaffen lassen. Daher setze ich mich dafür ein, auch neue Baugebiete auszuweisen, soweit der Bedarf nicht durch Nachverdichtung gedeckt werden kann. Dazu sind im Rahmenplan Bundesviertel erste Ansätze vorhanden, die auch Bad Godesberg voranbringen können. Darüber hinaus unterstütze ich neue Wohngebiete in Lannesdorf oberhalb der Evangelischen Frauenhilfe sowie unterhalb des Bismarckturms im Zentrum. Ein weiteres Gebiet, das mit Wohnungen überplant werden sollte, ist der Bereich Michaelsschule/Aennchenplatz im Zentrum. Die Probleme, die durch die Schließung der Michaelsschule entstanden sind, lassen sich am besten durch eine geordnete Planung lösen, die diese zentral gelegene Premium-Lage zu neuem Leben erweckt.
    Soziale Kriterien sind mir dabei wichtig. Es braucht eine konsequent umgesetzte Quote für geförderten Wohnraum von mindestens 30% sowie für preisgebundenen Wohnraum von weiteren 20%. Sofern Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser ausgewiesen werden, sollen diese im Einheimischenmodell verkauft werden, damit soziale Kriterien umgesetzt werden können.

    18. Jun 2020
  • Für das neue Kurfürstenbad - und zwar schon immer!

    Bad Godesberg ist ohne Hallenbad kaum vorstellbar. Die Bädertradition ist Teil unserer Identität – das Bad in Bad Godesberg! Um ein Haar wäre dies unwiederbringlich verloren gegangen.
    Im Sommer 2016 habe ich mit einigen Genossinnen die Idee entwickelt, das alte Kurfürstenbad durch einen zeitgemäßen Neubau zu ersetzen. Dahinter stand die Idee, dass die dezentrale Bäderstruktur in Bonn so weiterentwickelt werden soll, dass sie auch attraktive Bäder bieten kann, die allen Ansprüchen gerecht werden. Und trotzdem kurze Wege.
    Für Bad Godesberg sah unser Konzept in Anknüpfung an die Bädertradition einen Neubau mit einem ausgeprägten Gesundheits- und Wellness-Schwerpunkt vor, unter Einbeziehung der Godesberger Heilwässer und mit Panoramasaunen mit Blick auf das Siebengebirge.
    Mittlerweile hat sich diese Idee durchgesetzt. Wir haben dafür lange und engagiert gekämpft, nicht zuletzt auch an der Seite der Bürgerinitiativen.
    Aber es gibt noch viel zu tun, bis Bad Godesberg ein attraktives Wellness- und Gesundheitsbad bekommt. Ich werde weiter dafür einstehen, dass diese gute Idee realisiert wird!

    18. Jun 2020

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Über mich - im Detail

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Mein Flyer zur Kommunalwahl am 13. September

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