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Bonner SPD kritisiert CDU-Oberbürgermeister für Umgang mit den Beschäftigten im Dienstleistungszentrum

Die Bonner SPD zeigt sich äußerst irritiert über den Umgang des Oberbürgermeisters mit den Beschäftigten im Dienstleistungszentrum. Nach Medienberichten sind dort bis zu 80.000 offene Termine aus den vergangenen Monaten aufgelaufen.
 
„Das der CDU-OB nichts Besseres zu tun hat, als sich mit dem Personalrat vor Gericht über die fehlende Mitbestimmung zu streiten, zeigt, welch Geist in der Führungsebene im Stadthaus herrscht“, ärgert sich Alexander-Frank Paul, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der Bonner SPD. „Ein solches Vorgehen ist nicht zielführend. Vielmehr müssen die Probleme im Stadthaus und im Dienstleistungszentrum im Einklang mit den Beschäftigten gelöst werden – zum Wohle der Bonnerinnen und Bonnern“, so Paul.
 
Petra Maur, stellvertretende Vorsitzende der Bonner SPD, ergänzt: „Nur im Dialog kann die Stadtverwaltung ihrer originären Aufgabe für die Bonner Bürgerinnen und Bürger nachkommen – das Serviceangebot ausweiten und die Termine schnell abarbeiten. Dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bonner Stadtverwaltung in die Gestaltung der Schicht- und Dienstpläne einbezogen werden müssen, ist für uns Sozialdemokraten selbstverständlich. Mitbestimmung ist unverzichtbar und dient neben den Beschäftigten auch den Bürgerinnen und Bürgern.“
 
Paul und Maur fordern die CDU-geführte Stadtverwaltung auf, sich mit dem Personalrat an den Tisch zu setzen und nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen, anstatt sich in Gerichtsverfahren zu verstricken. (ls)
 

Pressemitteilung

15.06.2020 | PDF | Download